»Wahrhaftig denken«

Es ist unmöglich, neutrale Gedanken zu haben. Entweder hast du einen „wahren“ oder einen „falschen“ Gedanken. Du glaubst vielleicht, dass du gerade einen starken Gedanken hattest oder dass ein bestimmter Gedanke schwach war. Oder du meinst manchmal große oder kleine Gedanken gedacht zu haben. Es gibt aber nur richtige und falsche. Die Welt da draußen spiegelt dir das Ergebnis deiner wahrhaftigen wie auch falschen Gedanken wider. Wie mächtig Gedanken sind, siehst du am Ergebnis deiner Gedanken: Deine Alltagssituation. Gedanken sind so kraftvoll, dass sie als Realität erscheinen und dir eine ganze Welt vor Augen führen. Findest du dich in einer unerträglichen Welt wieder, hat du viele „falsche“ Gedanken in deinem System.

ÜBUNG:

Erforsche deinen Geist wieder eine Minute mit geschlossenen Augen. Nimm jeden, auch noch so unwichtig erscheinenden Gedanken war. Übe keine Zensur oder versuche dich dabei nicht anzustrengen, Gedanken haben zu müssen. Halte diesen Gedanken innerlich kurz fest und sage dir: „Mein Gedanke über …. Ist kein neutraler Gedanken, weil ich keine neutralen Gedanken denken kann.“ Du kannst diese Übung immer wieder anwenden.

Es liegt in deinen Händen, wahre Gedanken zu vervielfachen und falsche Gedanken zu vermeiden. Du entscheidest über Wahrheit und Illusion. Willst du Krieg oder Frieden? Willst du Angst oder Liebe? Dieses Thema ist eines von mehreren Übungseinheiten, deine falschen Gedanken von wahrhaftigen Gedanken unterscheiden zu lernen. In diesem Abschnitt gilt es zu wissen, dass du keine „neutralen“ Gedanken haben kannst.

©2021 André Hammon (Inspiriert aus dem spirituellen Referenzwerkzeug für das neue Jahrtausend „Ein Kurs in Wundern“)

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