»Die echte Welt sehen«

Die Welt, wie du sie wahrnimmst, ist nicht existent. Sie ist dein eigenes Machwerk. Es sind deine Gedanken, die du in die Welt geschrieben hast und die von ihr wieder zu dir zurückkehren. Gewinnst du mehr und mehr Bewusstsein darüber, wird an Stelle deiner Gedanken die Wirklichkeit Gottes treten. Und nur was Gott erschaffen hat, ist wirklich. Die Erlösung aus deiner Gedankenwelt ist meist eine schmerzhafte Geburt, weil du die Bilder loslassen musst, die dir bisher die Welt bedeuteten. Vielleicht hast du in diesem Prozess Angst vor Veränderung oder gar verrückt zu werden. Bedenke. Es kann dir nichts geschehen, was an deiner Seele Schaden nähme. Bewusstseinsarbeit führt dich immer in die innere und damit äußere Freiheit und näher zu Gott.

ÜBUNG:

Übe am besten mit geschlossenen Augen, da du in diesem Zustand dein Geist leichter erforschen kannst. Denke dabei an die schlimmen Szenarien, die du täglich über die Medien konsumierst. Sage dir zum Beispiel: „Gott hat die Umweltkatastrophe … nicht erschaffen. Daher ist sie nicht wirklich.“ Oder „Gott hat den Krieg … nicht erschaffen. Daher ist er nicht wirklich.“ Oder „Gott hat Coronaviren nicht erschaffen. Daher sind sie nicht wirklich.“ Suche dir Themen aus, die deine größten Befürchtungen hervorrufen. Benenne die Umstände dabei genau. Sage dir am Ende: „Gott erschafft nur Liebe, Größe und Freiheit“.

Dies ist eine zentrale Übung von essenzieller Bedeutung. Sie führt deine Greuelbilder ad absurdum und öffnet dich für die Erkenntnis der Wahrheit. Erkenne in den äußeren Schreckensbildern deine eigene illusionäre Weltsicht. Es ist deine Welt, die du mit dir und anderen teilst. Du bist du Ursache deiner Hölle. Gott kennt nur Liebe.

©2021 André Hammon (Inspiriert aus dem spirituellen Referenzwerkzeug für das neue Jahrtausend „Ein Kurs in Wundern“)

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