»Gott ist im Allen«

Nichts was du siehst hat eine Bedeutung. Nichts ist so, wie es dir erscheint. Die Dinge, die du siehst, deine Erlebnisse, deine Erfahrungen, deine Wahrnehmung usw. bekommen erst dann eine Bedeutung, wenn du sie erklärst und Ihnen eine Bedeutung gibst. Und dein Ego deutet, interpretiert und urteilt ohne Unterlass. Deshalb ist es schwer für dich, die Welt bedeutungslos zu sehen und in allen Dingen, die du siehst, Gott zu erkennen.

ÜBUNG:

Versuche ab jetzt und für immer häufiger die Dinge, die du siehst, mit offenen Geist zu sehen. Fange an, dem was du siehst, Liebe und Anerkennung zu geben. Vergegenwärtige dir dabei den Leitgedanken immer wieder und wende ihn für die Situationen an, die dir zufällig begegnen oder in den Sinn kommen. Gott ist in dieser Computermaus, die du gerade bedienst. Gott ist in diesem Stift, mit dem du gerade schreibst. Gott ist in dieser Tasse, die du gerade spülst.

Versuche die Auswahl nicht zu erzwingen. Nehme diejenigen Dinge zum Anlass, die sich in diesem Moment in deinem Alltag ergeben. Diese Schau wird dir mit der Zeit die Heiligkeit offenbaren, die diese Welt erhellt, denn bisher reagierst du nur auf die Welt, die du siehst und findest Erklärungen und Interpretationen für das, was du selbst projizierst.

©2021 André Hammon (Inspiriert aus dem spirituellen Referenzwerkzeug für das neue Jahrtausend „Ein Kurs in Wundern“)

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