»Nichts hat Bedeutung«

Alle Dinge, die du im Außen siehst, werden erst bedeutungsvoll für dich, wenn du ihnen eine Bedeutung gibst. An und für sich ist alles in dieser Welt neutral. Es ist! Und es ist so, wie es ist … Dadurch dass du den Dingen einen bestimmten Wert beimisst und sie bewertest, gibst du Ihnen deine Aufmerksamkeit. Sie werden für dich bedeutsam und nehmen so Einfluss auf dein Leben und lenken deine Absichten. Du teilst die Welt ein in Brauchbar und Wertlos, in Anziehung und Ablehnung, in Freude und Angst. Ganz auf einen Nenner gebracht, lebst du dein Leben unter der Verwendung von zwei Schubladen. Eine für das Gute und die andere für das Böse. Dadurch nimmst du dir die Gelegenheit, die Welt in jedem Moment neu zu sehen und ganz andere Erfahrungen zu machen.

ÜBUNG:

Halte einen Moment inne und blicke auf die Gegenstände, die sich gerade in deiner Nähe befinden. Mache dir deutlich, dass die Tasse Tee, aus der du gerade trinkst, keine Bedeutung hat. Auch nicht der Stift, mit dem du vielleicht ein paar Notizen hinterlässt. Und wenn du heute mit deinem Auto von A nach B fährst vergegenwärtige dir, dass auch dein Auto keine Bedeutung hat. Es ist erst einmal bedeutungslos!

Es gibt keine Rangordnung oder Wertigkeit bei dieser Sichtweise. Das, was sich dir gerade anbietet, ist das Richtige. Es sollte nichts ausgeschlossen werden, auch wenn dir das noch so bedeutungsvoll erscheinen mag und du förmlich daran hängst. Eines ist wie das andere. Es ist.

©2021 André Hammon (Inspiriert aus dem spirituellen Referenzwerkzeug für das neue Jahrtausend „Ein Kurs in Wundern“)
Ein Kurs in Wundern

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