»Sich frei machen«

Die Welt ist nicht so, wie du sie wahrnimmst, sondern so, wie du sie interpretierst. Diese Interpretationsmuster werden u.a. von deiner Familie, deiner schulischen Erziehung, deinen sozialen Bindungen und dem gemeinschaftlichen Kontext innerhalb deines Lebensumfeldes geschaffen. Du bist das also Produkt der gesellschaftlichen Matrix in der du lebst und noch nicht im Zustand eines souveränen Bewusstseins deiner Göttlichkeit.

ÜBUNG:

In dieser Übung geht es um die Befreiung deines Geistes von den Assoziationen, die du dir über die Welt gemacht hast und bis dato machst. Der Ausstieg aus deiner Lebensinszenierung gelingt dir nur, wenn du dich langsam von deinem Konzepten löst, die bestimmen, wie die Welt für dich in Erscheinung treten soll. Das heißt, dass sie nicht so ist, wie sie dir erscheint. Schau dich wieder in der Welt der Dinge um und mache deinen Kopf frei für die Bedeutung, denen du den Dingen gibst. Das geht am einfachsten, wenn du dir sagst, dass du nichts verstehst oder verstehen musst. Wie ein Kind, dass Dinge wahrnimmt ohne noch ein Verständnis für die Bedeutung zu haben.

Nimm dir vorurteilsfrei alles vor, was dir in den Sinn kommt. Es gibt keine Hierarchie und es gibt keine Präferenzen. Die Lösung der Befreiung von übernommenen Fremdbildern geht zunächst über die Erkenntnis der Prägung hin zum Nichtverstehen. Das schafft Raum für neues Sehen.

©2021 André Hammon (Inspiriert aus dem spirituellen Referenzwerkzeug für das neue Jahrtausend „Ein Kurs in Wundern“)
Ein Kurs in Wundern

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