Gabriele Goldhammer

Neun Monde

Begegnung mit Weißer Feder

ELIAH, NEUN JAHRE ALT, ist es leid, sich als Versager zu fühlen! Er ahnt, dass er verborgene Kräfte besitzt, die über das Alltagsbewusstsein hinausgehen. Um seinen schrecklichen Verwandten, seiner unbeliebten Lehrerin und seinen überheblichen Mit-schülern den Garaus zu machen, verbündet er sich mit Weißer Feder, einem gleichaltrigen Indianerjungen aus dem »Niemandsland«. Gemeinsam durchwandern sie Raum und Zeit - und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Dabei sorgen sie mit ungeübter Zauberei für heftige Turbulenzen. Vorerst gerät Alles durcheinander …

Witzig, weise und wunderbar! Ein Buch für jedes Lebensalter (All-Age-Lesepublikum).

  • Preis:
    18,90 € inkl. VIVITA-Kugelschreiber (§ 7 Absatz 4 Nr. 1 BuchPrG)
  • ISBN-13:
    978-3-945181-22-5

Vollständiger Buchtitel

Eliah und die Neun Monde - Begegnung mit Weißer Feder

»Eliah und die Neun Monde« ist der erste Teil einer Romanfolge für Kinder ab 12 Jahren. Der Roman behandelt die Herausforderungen von Kindern im ausgehenden Kindesalter. Im folgenden 2. Band »Eliah und die Schattenschlange« geht die Heldenreise des Jungen Eliah weiter und bringt ihn in seiner seelischen Entwicklung auch in Kontakt mit Fragen der Pubertät. Die Veröffentlichung des Titels im VIVITA® Verlag wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 erfolgen.


Spezifikationen

  • Erscheinung:
    10. August 2022
  • Produkt/Inhalt:
    Klappenbroschur mit 320 Seiten; 2 Innenklappen; Vierfarbiges Cover mit partiellem Glanzlack; Klebebindung; einfarbiger Innendruck in Pantone 2765C (Dunkelviolett); Zahlreiche Illustrationen der Künstlerin und Autorin Gabriele Goldhammer
  • Einleitung:

    Bereits als Kind träumte ich mich in eine fantastische Welt hinein, wo ich Zeit und Raum durch-drang und wo das Unmögliche möglich wurde. Anders hätte ich den tristen Alltag mit all den komischen Erwachsenen darin, die ihre Kindheit irgendwann vergraben hatten, nicht heil überlebt.
    Heute arbeite ich für einen kleinen Kinderbuchverlag. Ich liebe es, fantasievolle Geschichten für große und kleine Kinder zu erfinden.
    Mein Verleger hatte mich gebeten, ein Buch über ein »besonderes« Kind zu schreiben. Tagelang habe ich an meinem Schreibtisch gesessen und darüber nachgedacht. Ich fragte mich: »Ist nicht jedes Kind etwas Besonderes?«
    Auf der Suche nach einer Antwort bin ich nach Berlin gereist. In dieser Stadt wurde ich vor drei-undvierzig Jahren geboren. Hier habe ich meine Kindheit verbracht. Jetzt sitze ich wie früher auf einer Parkbank im alten Friedhof und beobachte die Vögel, eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Als Kind war ich häufig hier, meistens, wenn ich die Schule schwänzte.
    Mein Blick wandert zum Himmel und folgt dem Flug eines Vogels. In diesem Augenblick weiß ich, dass ich über mich selbst schreiben muss, über das Kind, das ich einst war und auch heute noch bin. Ein Kind, das seine Seele neu entdeckte …

  • Leseprobe:

    N DIESER NACHT geschah etwas Sonderbares. Ich träumte so intensiv, dass es sich wie echt anfühlte. Mein Körper war nicht mehr so, wie ich ihn kannte. Meine Beine fühlten sich dünn an, und meine Füße und Zehen waren zu spitzen Krallen geworden. Ich konnte nirgendwo den Boden spüren, sondern schwebte in der Luft. Meine Arme waren stark und kräftig und zugleich unendlich leicht. Mein Hals, der mir viel länger als sonst vorkam, ragte in die Luft hinein. Als ich fragen wollte, was los sei, konnte ich meinen Mund nur noch auf- und zumachen. Erst als ich mich weiter umsah, begriff ich, dass ich flog.
    Ich flog leicht und schwerelos durch die Lüfte in die Unendlichkeit von Raum und Zeit hinein. Freu-de und Freiheit überfielen mich, und wieder hatte ich das Gefühl, als würde ich eins werden mit dem Fliegen, als würde ich mit dem Raum und der Zeit verschmelzen.
    Ich weiß nicht , wie lange ich durch diese Zeitlosigkeit geflogen bin, als ich durch einen kräftigen Schlag aufgerüttelt wurde. Es war, als würde sich der Himmel auseinanderreißen.
    Am Horizont sah ich etwas, das wie aus dem Nichts auf mich zukam. Zuerst schien es, als würden sich kleine dunkle Wolken zusammenballen, die, indem sie mir näher rückten, immer größer wurden. Und obwohl es sehr bedrohlich aussah, hatte ich kein Empfinden von Angst.
    Und dann geschah etwas Unglaubliches …

  • Credits:

    ›Neun Monde‹ schenkt den heranwachsenden Kindern die seelische Orientierung, die in unserer Gesellschaft verloren gegangen ist. Gabriela Goldhammer zelebriert mit ihrem Roman ein Heilritual für die junge Seele. Großartig! ANDRÉ MICHAEL HAMMON, DIPLOM‒SOZIALPÄDAGOGE, ASTROLOGE UND BUCHAUTOR
    Den naturalistischen Märchenroman ›Neun Monde‹ empfinde ich als eine wunderbare Geschichte, die von einem sensiblen Jungen erzählt, dessen Selbstwertgefühl und innere Stärke durch jede Begegnung mit einem gleichaltrigen Indianerjungen – in seinen nächtlichen Träumen – spürbar wächst und reift. BRIGITTE SCHWARZ, DIPLOM-GERMANISTIN UNIV.
    Eine einfühlsame, abenteuerliche wie herzliche Traumreise ins Land einer jungen Rothaut und dem Respekt wie Staunen über scheinbar naturhaftes Vergangenes. PETER-ALEXANDER OSTROWSKY, GERMANIST UND MUSIKER

  • Autorin:

    GABRIELA GOLDHAMMER wurde 1954 in einem Flüchtlingslager in Ulm geboren und lebt heute in Bamberg. Der Sinn zur Gestaltung und der Drang sich künstlerisch auszudrücken wurden ihr bereits durch ihre Vorfahren mit in die Wiege gelegt. Ihr Vater war der deutsche Schauspieler und Drehbuchautor Peter Carsten.
    Ihr Weg führte sie über die Eurosprachenschule und einer darauffolgenden kaufmännischen Tätigkeit zurück zu ihren kreativen Wurzeln. Sie nahm Unterricht bei namhaften Künstlern, dem Maler und Grafiker Michael Knobel und Winfried Zauritz, sowie dem italienischen Bildhauer Caesare Marcotto. Zudem absolvierte sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin und Ergotherapeutin.
    Seit fünfzehn Jahren schreibt sie teils tiefgründige, humorvolle und spannende Geschichten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Eine lebendige Sprache ist wichtiger Bestandteil ihrer Bücher, die von ihr selbst illustriert werden.


Über die Autoren / die Autorinnen

Gabriele Goldhammer

Gabriela Goldhammer wurde 1954 in einem Flüchtlingslager in Ulm geboren und lebt heute in Bamberg.

Der Sinn zur Gestaltung und der Drang sich künstlerisch auszudrücken wurden ihr bereits durch ihre Vorfahren mit in die Wiege gelegt. Ihr Vater war der deutsche Schauspieler und Drehbuchautor Peter Carsten.

Ihr Weg führte sie über die Eurosprachenschule und einer darauffolgenden kaufmännischen Tätigkeit zurück zu ihren kreativen Wurzeln. Sie nahm Unterricht bei namhaften Künstlern, dem Maler und Grafiker Michael Knobel und Winfried Zauritz, sowie dem italienischen Bildhauer Caesare Marcotto. Zudem absolvierte sie eine Ausbildung zur Yogalehrerin und Ergotherapeutin.

Seit fünfzehn Jahren schreibt sie teils tiefgründige, humorvolle und spannende Geschichten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Eine lebendige Sprache ist wichtiger Bestandteil ihrer Bücher, die von ihr selbst illustriert werden.

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